Eine kurze Vorstellung

hockend v.l.n.r.: Bernd Walgram, Edi Brunner, Meinhard Stock, Karl Fussi, Hubert Brunner, Peter Feichtner


Bei der Gründung im Jahre 1980 dachte wohl keiner der hoffnungsvollen Stammtischkicker, was sich aus dem „FC-BENNO“ einmal entwickeln sollte.
In einem war man sich allerdings sofort einig, der Stammtisch mußte den Namen des Seniorwirtes tragen. BENNO war für alle der Inbegriff der Dorfgemeinschaft: der Wirt, der für alle ein offenes Ohr hat und immer zu Scherzen und Aktionen aufgelegt ist. Wenn er auch nichts für Fußball übrig hatte, so konnte er nach zwei „Puderln“ Karpatinger sich durchaus damit anfreunden, daß ein schöner Fleck der „Shiloh Ranch“ ein Fußballplatz wurde.
Auch der Pächter, Moar in Peterdorf, war sofort einverstanden, als Mandi und Charly in mit dieser Idee „überfielen“.
Sportplatzbau
Nun ging’s Schlag auf Schlag. Dressen wurden gekauft (mittlerweile sind sie ziemlich eng geworden…), der Sportplatz gebaut (Trainer Heinz „Gotsche“ zeigte sich als Meister am Nivelliergerät) und erste Spiele ausgetragen.
Von Anfang an war allen klar: Verlor man, so war viel Pech dabei, jeder Sieg war hingegen hochverdient.
Nachdem man am grünen Rasen das notwendige Selbstvertrauen gewonnen hatte, wagte man sich in die Halle.

stehend v.l.n.r.: Gerhard Schmidt, Manfred Burgstaller, Hias Degold, Gottfried Kobald, Gilbert Kreuzthaler; hockend v.l.n.r..: Peter Brunner, Franz „Monaco“ Bischof, Edi Brunner, Norbert Stock, Alexander „Ala“ Stelzl
Große Erfolge bei Sperl- und Repro-Turnier

Das „Sperl Turnier“ war Fixpunkt im Jahresablauf und brachte dem FC-BENNO und seinen Fans viele Sternstunden. Ganz zu schweigen vom glorreichen Sieg beim Repro – Turnier („Wirtshausmannschaft besiegte Millionentruppe).
Aber der FC-BENNO zeigte sich auch selbst als guter Veranstalter: die Turniere am Benno – Platz samt anschließender OPEN-AIR sind legendär und wohl auch schuld daran, daß wir nicht gerade jünger geworden sind. So wie sich die Schar der Fans vergrößerte so wuchs und wuchs auch der Spielerkader.
Mittlerweile hat der FC-BENNO einige Generationen an Spielern verbraucht, nur mehr wenige aus der Gründungszeit sind noch aktiv dabei.
Und gab es zwischendurch Spielermangel, so zauberte unser „Präse“ Manfred polnische Nationalspieler aus dem Hut. Ihm ist es allerdings zu verdanken, daß Alexander „Ala“ Stelzl unser Kumpel und Legionär des Jahrzehnts wurde.
Weil Geselligkeit beim FC-BENNO immer hoch im Kurs stand, gab’s mindestens so viele lustige wie sportliche Sternstunden.


Ausflüge
Die Ausflüge nach Lannach, Jesolo, Südtirol, Wien, ins Ennstal oder zu „Ala’s“ Hochzeit am Irrsee sind noch in bester Erinnerung und haben viel zur Kameradschaft beigetragen.
Apropos Kameradschaft: ehrgeizig waren sie schon immer, die Benno – Kicker, aber Geselligkeit und Zusammenhalten ist das Allerwichtigste. Davon zeugen unzählige lustige Stunden und taktische Besprechungen im Kellerstüberl oder im Katschtalstüberl.
Zum 15jährigen Jubiläum gab es die erste (und einzige) Ausgabe der „Benno News„:

Inzwischen wurde aus dem ursprünglichen „FußballClub Benno“ der „FreizeitClub Benno“. Unterteilt in viele Sektionen (Fußball, Dart, Eisbahn, Seitenblicke , Puch-Freunde, DFC, etc.) ist der FC Benno durch seine diversen Veranstaltungen ein wichtiger Faktor im Dorfleben von Peterdorf geworden.
Bei den „Peterdorfer Seitenblicken“ wurde alle zwei Jahre das Geschehen in der Altgemeinde aufs Korn genommen. Unvergessen sind die Auftritte der unterschiedlichen Faschingsgarden, die Sketche von Manfred & Henry oder die „Wunschkonzerte“, wo für zahlreiche Bewohner die passenden Lieder gespielt wurden (z.B. für Anni Fruhmann „Weil i immer no an Engerl glaub“ 😉 ).
Zweimal wurde unter der Leitung von Huby Wohleser auch das „Bierfass-Rallye“ von Peterdorf bis zum vlg. Brandl im Laasen durchgeführt.
Legendär ist auch der „1. Internationale Milchwagerlfestzug“ der anlässlich des 20jährigen Bestehens abgehalten wurde. (Hier gibt es einen Bericht dazu). Eine Wiederholung gab es zum 30jährigen Bestehen im Jahr 2010 (Hier der Bericht).
Den FC Benno in dieser Form gibt es heute nicht mehr. Er existiert in den diversen Aktivitäten – seien es die Puch-Freunde von der „Katschtal-Classic“, die Eisheiligen mit der Eisbahn oder der Sparverein mit seinen Veranstaltungen für das Dorfleben weiter.






